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Drugchecking

= Qualitätskontrollen von Drogen = Intervention zur Erhaltung der Gesundheit

 

Der eigentliche Inhalt (Qualität und Quantität) der angebotenen Pillen, Pulver Kapseln etc. ist aufgrund des illegalen Status meist unbekannt. Im Fall Ecstasy kann dies bedeuten, dass anstelle eines MDMA-Konsums ein nicht-gewollter Konsum einer anderen Substanz – beispielsweise Amphetamin – stattfinden kann. Ein weiteres Risiko stellt die Dosierung der jeweiligen Substanz dar: Konsumenten wissen meist nicht, wie hoch die Substanz dosiert ist und laufen bei der Einnahme Gefahr, sich überzudosieren. An all diesen Punkten setzt das Drugchecking an: Mittels eines mobilen Labors (HPLC-Analysegerät, d.h. High Performance Liquid Chromatograph) werden Partydrogen vor Ort kostenlos und innerhalb kurzer Zeit (ca. 20 Minuten) getestet und die Resultate den Konsumenten direkt mitgeteilt. Konsumenten haben so die Möglichkeit, sich frühzeitig (d.h. vor dem Konsum) über mögliche schädliche Inhaltsstoffe bzw. zu hoch dosierte Proben zu informieren sowie eigenverantwortlich zu entscheiden, ob, was und wie viel sie konsumieren möchten. 

 

Drugchecking in der Schweiz

  • In Kanton Bern führt Streetwork Biel in Zusammenarbeit mit dem Kantonsapothekeramt Bern sowie AwareDanceCulture punktuell Drugchecking durch. Bevorstehende Termine mit Testmöglichkeiten werden hier sowie auf www.outgoing.ch angekündigt.
  • In der Stadt Zürich werden regelmässig Analysen vor Ort auf Partys durchgeführt – ein Service von Streetwork Zürich in Zusammenarbeit Kantonsapothekeramt Bern. Bevorstehende Termine mit Testmöglichkeiten werden auf www.saferparty.ch angekündigt.
  • In Zürich besteht zudem die Möglichkeit, im Drogeninformationszentrum (DIZ) wöchentlich Substanzen zu Analyse abzugeben und sich beraten zu lassen.