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Konsumiere nie bei

Bei den folgenden Voraussetzungen solltest du auf jeden Fall auf den Konsum psychoaktiver Substanzen verzichten:

 

Psychische Beschwerden
Der Konsum psychoaktiver Substanzen kann eine bestehende depressive Stimmung, Angst, Unruhe oder andere psychische verstärken und die Wahrscheinlichkeit für „bad trips“ und starke Angstzustände steigern. Unter ungünstigen Umständen und bei Dispositionen können psychische Störungen wie Schizophrenie, Angststörungen oder Depression ausgelöst werden. Deshalb ist vor allem Vorsicht geboten, wenn Personen in deiner Familie bereits an einer der genannten psychischen Störung leiden.

Leber- und Nierenerkrankungen
Die Leber ist für den Abbau von Substanzen zuständig, über die Niere werden dann die Abbauprodukte ausgeschieden (Urin). Dies bedeutet harte Arbeit für deine Organe, besonders wenn sie bereits gesundheitlich geschädigt sind (z.B. Hepatitis, Zirrhose). Dann können schon bei kleinen Substanzmengen Vergiftungserscheinungen auftreten.

Herz- Kreislauferkrankungen
Bei Herzproblemen ist höchste Vorsicht geboten, denn durch psychoaktive Substanzen wird der Herz- und Blutkreislauf teils stark belastet. Eine Erhöhung oder Verminderung der Herzfrequenz und des Blutdrucks durch Drogen kann in extremen Fällen zu akutem Herzversagen führen.

Atemwegserkrankungen und Asthma
Auch die Atemfrequenz kann durch Konsum erhöht oder erniedrigt werden. Dies kann gefährlich werden für Personen, die an Erkrankungen des Atemwegs leiden. Bei Überdosierungen kann dies zu Atemdepressionen führen, bei Asthmatikern zu Anfällen.

Andere Erkrankungen
Auch bei Erkrankungen wie Diabetes, Blutarmut, Epilepsie, Schilddrüsenüberfunktion u.a. solltest du sehr vorsichtig sein und dich immer genau über die möglichen Folgen informieren. Das Risiko für schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen ist sehr hoch und kann nur durch Verzicht auf Drogen eliminiert werden.

Schwangerschaft und Stillen
Die Entwicklung deines Kindes wird durch Drogenkonsum beeinträchtigt und kann zu Missbildungen von Geist und Körper führen. Ausserdem treten vermehrt Frühgeburten auf.

Im Strassenverkehr
Wichtige Voraussetzungen im Strassenverkehr wie Koordinationsvermögen, Reaktionszeiten, visuelle Wahrnehmung und Selbsteinschätzung werden durch Substanzkonsum beeinträchtigt. Oft hat man dann das Gefühl, gut zu fahren, was aber objektiv nicht zutrifft. Vielmehr wird die Fahrtüchtigkeit massiv eingeschränkt. Wegen diesem eingeschränkten Urteilsvermögen riskierst du beim Fahren unter Drogeneinfluss dein Leben und das deiner Freunde und anderer Verkehrsteilnehmer.